Erfahrungsberichte



Primrose Ivy's Geburt

 

Meine Tochter Primrose Ivy wurde am 24. Januar 2017 nach nur 5 Stunden 41 Minuten geboren. Ihre Geburt war so anders von der Geburt meines Sohnes William, der mit einem Notfall-Kaiserschnitt nach 12 Stunden Geburt geboren wurde. Mit meinem Erstgeborenen habe ich eine sehr lange, schmerzhafte und traumatische Geburt erlebt. Der Schmerz war unerträglich und selbst nach der Anwendung von verschiedenen Schmerzmitteln (Gas, 2x Pethidin-Injektionen und Epidural) war es für mich immer noch nicht erträglich und es wurde ein Kaiserschnitt. Es war ein traumatisches Erlebnis und es dauerte lange bis ich mich erholte (geistig mehr als körperlich).

 

Ich hatte zuvor noch nie von HypnoBirthing gehört, aber eine gute Freundin hat mir davon erzählt und mich neugierig gemacht. Bevor ich Hypnobirthing kennengelernt habe, war mein Blick auf die Geburt ganz anders als sie es heute ist. Ich war wütend, dass Frauen im 21. Jahrhundert durch diese Tortur der Kindergeburt gehen müssen. Alle negativen Geschichten von Freunden und Verwandten sowie meine eigene Erfahrung haben mir gezeigt, dass es keine andere Möglichkeit gibt als eine schmerzhafte Geburt.

 

Wie falsch ich lag!! HypnoBirthing veränderte meine Ansicht über die Geburt grundlegend und gab mir Mut und Vertrauen in meine eigene Fähigkeiten und meinem Körper. Ich begann plötzlich mich auf die Geburt meiner Tochter zu freuen und ich wollte mir beweisen, dass ich das wirklich schaffe.

Gegen 21 Uhr verspürte ich die ersten leichten Wellen und fühlten sich mehr wie Menstruationsschmerzen an. Gegen 23 Uhr ging ich in die Badewanne mit dem Ziel zu entspannen, denn die Wellen wurden zunehmend stärker und schmerzhafter. Ich fing an zu zweifeln und war mir nicht mehr sicher, ob ich das ohne Schmerzmittel durchstehen würde. Aber ich hatte mich nicht auf mich konzentriert. Ich war besorgt, denn wir hatten niemanden, der sich um meinen 2-jährigen Sohn kümmerte. Innerhalb einer halben Stunde fanden wir aber eine Freundin, die ihn für die Nacht bei sich aufnahm und ich konnte mich endlich entspannen. Ich konnte durch jede einzelne Welle atmen und ich konzentrierte mich nur darauf, den Sauerstoff durch meinen Körper zu dem Baby und zur Gebärmutter zu atmen. Ich war bequem und entspannt auf dem Bett, als meine Fruchtblase aufging. Wir fuhren kurz danach ins Krankenhaus und kamen um 0.30 Uhr an. Ich stimmte einer Untersuchung zu und war bei etwa 8cm. Ich war begeistert, dass ich nach nur 3 ½ Stunden schon so weit war. Ich wusste, dass ich das schaffen kann. Ich ging in den Geburtspool, musste aber nach einer Weile wieder hinaus, da meine Temperatur und der Blutdruck stiegen. Kein großes Problem, aber ich musste einfach abkühlen. Ich blieb dann im Bett auf der Seite liegen mit einem Bein angehoben, denn es war die bequemste Position für mich. Ich liess einfach meinen Körper die Arbeit machen und atmete tief ein und aus. Plötzlich hatte ich das Gefühl pressen zu müssen und ich konnte diesem Drang nicht widerstehen. Weiterhin überliess ich alles meinen Körper. Die Hebammen unterstützten mich und gaben mir viel Raum bis der Kopf des Babys geboren wurde. Meine Welle war gerade vorbei als die Hebamme sagte, dass ich weiter pressen sollte, aber ich fühlte mich nicht danach. Ich ignorierte sie einfach und atmete weiter. Mit der nächsten Welle tauchte meine Tochter um 2:41 Uhr auf!! Ich kann mich noch daran erinnern, als ob es gestern war. Ich fühlte mich aufgeregt, stolz, erleichtert und absolute Freude. Ich konnte nicht glauben, was ich erreicht hatte.

 

HypnoBirthing änderte mein Leben und ich bin so dankbar, dass ich diese wunderbare Erfahrung machen durfte. Wenn jemand mir vor 2 Jahren nach der Geburt meines Sohnes erzählt hätte, dass es möglich ist, eine positive und wunderbare Geburtserfahrung zu haben, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Aber jetzt, nachdem ich so eine tolle Erfahrung gemacht habe, weiß ich, dass es möglich ist. Es war nicht völlig schmerzfrei, aber es war absolut erträglich und machbar und nichts im Vergleich zu meinem ersten Geburtserlebnis. Von allen Schmerzmitteln, die zur Verfügung standen bei der ersten Geburt, benötigte ich überhaupt keine Schmerzmittel bei der zweiten Geburt. Ich bin nicht mal gerissen!

 

Ich kann HypnoBirthing nicht genug empfehlen! Es ist fantastisch und selbst wenn du ein Pessimist bist, wie ich es war, wird es deine Sicht über die Geburt für immer verändern! Danke Sandra, du warst ein toller Lehrer !!!


Die Geburt von Paula

 

Mein Name ist Xisca und ich bin jetzt Mutter von zwei wunderbaren Kindern: Julià (3 Jahre) und Paula (1,5 Monate). Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Sandra für ihre Professionalität und große menschliche Qualitäten zu danken, die sie mir und meiner Familie entgegengebracht hat.

 

Wir trafen uns im letzten Trimester der Schwangerschaft, und obwohl ich mir dieses Zusammentreffen früher gewünscht hätte, war genügend Zeit, um die verschiedenen Techniken von HypnoBirthing zu erlernen und zu verinnerlichen. Sandra stand uns voll zur Verfügung, um unsere Vorstellung und Idee der Geburt in eine wunderbare Erfahrung umzuwandeln.

Durch unsere traumatische Erfahrung der ersten Geburt hatte sich Angst und Misstrauen verinnerlicht.

 

Die verschiedenen Werkzeuge, die Sandra uns zeigte, erlaubten diese Gedanken zu ändern und der Geburt konstruktiv und positiv mit Vertrauen und Ruhe entgegen zu sehen. Während des Kurses, neben den Techniken der Entspannung und Visualisierung, gibt Sandra dem Paar eine aktive Rolle in dem gesamten Prozess. Dadurch lernten wir mehr Verantwortung zu übernehmen und wir bekamen mehr Vertrauen darin, dass wir zu jeder Zeit wussten, was wir tun konnten. Sandra erwähnt immer wieder die Flexibilität mit der wir als Eltern dieser Erfahrung entgegentreten sollen und dies hat speziell in unserem Fall sehr geholfen. Auch wenn man seine Geburt visualisiert hat, muss man immer für andere Umstände offen und flexibel bleiben, die entstehen können und es nicht als ein Scheitern sehen, wie es bei unserer ersten Geburt der Fall war.

 

Wir haben keinen Zweifel, dass HypnoBirthing uns geholfen hat, die Geburt unserer Tochter Paula von einer viel positiveren und zufriedenstellenderen Perspektive zu erleben. Abschließend möchte ich Sandra für ihr Interesse und ihre Unterstützung in den Tagen nach der Geburt danken. Es war ein weiteres Zeichen für ihre Großzügigkeit und Fürsorge nicht nur als Profi, sondern als Person.